Therapie gegen übermäßige Schweißbildung

Leiden Sie an übermäßiger Schweißbildung? Oder sind Sie es leid, ständig ein Anti-Transpirant benutzen zu müssen? Bei einer Therapie gegen übermäßigen Schweiß und zu starkes Schwitzen ist der Einsatz von Botulinumtoxin oft hilfreich. Diese Behandlung wird durch manche Privatkrankenkassen erstattet.

Behandlung der Hyperhidrose (übermäßige Schweißbildung)

Mit Schwitzen schützt sich unser Körper auf ganz normale und natürliche Weise vor einer drohenden Überhitzung. Der Organismus reagiert mit diesem Schutzmechanismus, wenn wir uns beispielsweise in der prallen Sonne aufhalten, wir körperlich anstrengend aktiv sind oder den Körper in der Sauna großer Hitze aussetzen. Schweißtreibend ist für viele Menschen auch eine Erregung oder das Essen scharfer Speisen. Etwas anderes ist es, wenn man generell und dabei stark schwitzt. Dann liegt eine sogenannte Hyperhidrose (Hyperhidrosis). Diese Erkrankung kann das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.

Bevor eine ästhetisch-medizinische Behandlung beginnen kann, müssen daher mögliche Grunderkrankungen als eventuelle Ursachen ausgeschlossen werden. Als Auslöser kommen zum Beispiel Infektionen (Grippe, Malaria etc.), Tumore (Leukämie, Lymphdrüsenkrebs etc.), Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes), hormonelle Störungen (wie bei Schilddrüsenüberfunktion oder in den Wechseljahren) oder neurologische Krankheiten (wie Morbus Parkinson) infrage. In der Regel schwitzt man bei einer Hyperhidrosis am ganzen Körper übermäßig stark.

Schweißbildung vorher und nachher

Botox-Injektionen bei fokaler Hyperhidrose

Dem gegenüber steht die fokale Hyperhidrose, bei der Betroffene nur an bestimmten Körperstellen stark transpirieren. In den meisten Fällen sind das die Achselhöhlen (seltener an den Händen oder Füßen). Hier kommt Botulinumtoxin zum Einsatz. Es wird in die Achselhöhlen injiziert, wo es die Schweißabsonderung blockiert. Der Effekt hält 3-6 Monate an und muss wiederholt werden. Als mögliche Nebenwirkungen können blaue Flecke, Entzündungen der Einstichstelle, Schwellungen oder allergische Reaktionen auftreten.

In manchen Fällen ist die Behandlung kontraindiziert (aus medizinischen Gründen bei bestimmten Personen nicht durchführbar), mehr dazu s. Kontraindikationen.
Sie fürchten Behandlungsschmerzen? Da bei der Botox-Injektion eine sehr feine Nadel benutzt wird, treten Stichschmerzen kaum auf. In den Achselhöhlen ist in der Regel keine Betäubung erforderlich. An Fußsohlen und Handflächen kann die Methode schmerzhaft sein.

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